Montag, der 08. August 2022

Aktuelles aus dem Stadtteil

Erntezeit = Wespenzeit

Meine Mutter sagte immer: "Wenn die Pflaumen reif sind, kommen die Wespen". Ich habe keinen Pflaumenbaum, aber die Wespen sitzen auch in meinem Essen... wie jedes Jahr.

Im Spätsommer werden Männchen und Jungköniginnen herangezüchtet. Jetzt gibt es sehr viel zu tun – denn diese und auch die vielen schwer schuftenden Arbeiterinnen müssen mit Unmengen an Nahrung versorgt werden. Erklärung aus einem Kinderbuch (PDF)

Dabei können sie richtig nervig werden – besser man bietet ihnen einfach nichts an.

Beim Essen im Freien bedeutet das:

  • Alle Speisen und süßen Getränke abdecken, damit die Lockdüfte des Essens nicht zu sehr in die Luft zu gelangen.
  • Nach dem Essen alles wegräumen und gut abwischen (Kinder, Tische, ...)

Gerüche (Knoblauch, Basilikum, Kaffeepulver, Tomaten, Kupfer, ...) helfen? - unbeliebt, aber eine Wespen-Arbeiterin, die bis zu 7000 Tieren zu versorgen hat, kann es sich nicht leisten, einen Tisch voller Kuchen, offener Marmeladengläser und Grillfleisch nur wegen etwas störendem Geruch zu meiden. Dafür soll er bei Sitzplätzen (ohne Essen) und gegen Nestbau helfen.

Gestochen?

  1. Kühlen Sie die Einstichstelle mit einem Kühlkissen, Eiswürfeln, Umschlag mit kaltem Essig, halber Zwiebel - zur Not hilft auch Speichel - am besten mit Zucker vermischt

  2. Vorsichtig dosierte Hitze macht das Insektengift unschädlich. Das geht mit einem Föhn oder einem erhitzten Löffel oder mit einer heißen Tasse. Praktisch sind auch elektronische Stichheiler.

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