Donnerstag, der 25. Februar 2021

Stadtteilarchiv

Emmy-Lanzke-Haus

Seit mehr als einem halben Jahrhundert wird an einem Ort im Stadtteil Vahrenheide der soziale Gedanke ganz besonders verfolgt: im Emmy-Lanzke-Haus. Der Grundstein wurde 1965 vom Rat der Stadt Hannover gelegt, die ein Haus für alleinstehende Mütter und ihre Kleinkinder schaffen wollte. Zwei Jahre später wurde der Bau in der Dunantstraße fertiggestellt. 1967 eröffnet die AWO das „Emmy-Lanzke-Haus“ – ein Wohnhaus für alleinerziehende Mütter, die gesellschaftlichen und familiären Diskriminierungen ausgesetzt waren und die erste Krippe (für Kinder unter einem Jahr) in der Dunantstraße. > Damals war die AWO der einzige Träger, der Kinder unter einem Jahr betreute. Die Bewohnerinnen konnten ihre Kinder in eine Krippe, Kindergarten oder Hort geben und eine Ausbildung fortsetzen oder beginnen.

Aus den Bausteinen Emmy-Lanzke-Haus und Schwangerschaftskonfliktberatung wurde in den 80iger Jahren ein Modellprojekt konzipiert, das dann um die Familienberatungsstelle und die Wohnungen für Alleinerziehende und die Kita Wiehbergstraße in Döhren erweitert wurde. Heute ist die Nachfolge Einrichtung das Carré Spierenweg im Stadtteil Hainholz. (Quelle: 100-Jahre-AWO-Zeitstrahl)

Das Emmy-Lanzke-Haus wurde 2004 von der Stadt an die Familie Dannenberg Immobilienhandel verkauft und saniert. Seit 2005 ist es als soziales Stadtteilzentrum VIZe - Vahrenheider Initiativ Zentrum (inklusive Altenwohnungen) wiedereröffnet.

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