Donnerstag, der 16. September 2021

Der Stadtbezirk

Martina Raab wechselt in den Ruhestand

2021-06-03 Stadt-Anzeiger Nord                                                                              von Laura Ebeling

Martina Raab wechselt in die Politik

Gelernte Bankkauffrau betreute den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide seit 2008 für die Stadtverwaltung. Nun engagiert sie sich bei den Grünen. Ihr Nachfolger wird Dietmar Krebs.

Der Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide

Der Sozialdemokrat Harry Grunenberg wurde im Herbst 2011 zum neuen Bezirksbürgermeister in Bothfeld-Vahrenheide gewählt. Zur Kommunalwahl 2021 möchte er nach 27 Jahren im Bezirksrat, davon zehn Jahren als Bürgermeister in den politischen Ruhestand gehen.

Herr Grunenberg war vorher bereits 2,5 Jahre stellvertretender Bürgermeister. Dieses Amt wird jetzt von Lutz-Rainer Hölscher ausgeübt.

2011 löste er Hans Battefeld (CDU) ab, der das Amt in den vergangenen 15 Jahren inne hatte.Da Herr Battefeld sich insgesamt 25 Jahre im Bezirksrat engagiert hatte, wurde er von Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil persönlich aus dem Amt  verabschiedet.

Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide

Der Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide ist flächenmäßig der größte und von der Einwohnerzahl (47.500) der zweitgrößte Stadtbezirk von Hannover. Seine Vielfalt ist kaum zu überbieten: vom Industriegebiet am westlichen Rand bis hin zum dörflichen Isernhagen-Süd im Norden.

Auf dem Bezirksportal der Landeshauptstadt Hannover finden Sie immer aktuelle Meldungen aus dem Bezirk.

Hier können Sie auch Kontakt mit dem Stadtbezirksmanager Herrn Krebs aufnehmen. Er löste am 01.05.2021 Fr. Raab in diesem Aufgabenbereich ab.

Vahrenheide ist der westlichste und grünste Stadtteil des Bezirks. Früher waren hier ein riesiges militärisches Areal und der Alte Fughafen, von dem aus auch Karl Jatho seinen ersten Flugversuch unternommen hat.

In den 50er Jahren begann man die karge Vahrenwalder Heide mit modernem Wohnraum zu bebauen und der Stadtteil Vahrenheide entstand. Schon damals haben die Planer darauf geachtet, zwischen den Wohnblöcken viel Freiraum und Grün zu belassen. Allein der zentral in Vahrenheide gelegene Grünzug umfasst ungefähr ein Zehntel der Stadtteilfläche. Hinzu kommen die zahlreichen Spielplätze – nicht nur für Kinder, es gibt zum Beispiel eine Boulebahn – und die vielen Kleingärten. Auch das Reiterstadion und das Lister Bad gehören nicht etwa zur List, sondern zu Vahrenheide.

Vahrenheide gibt es jetzt seit etwas mehr als 60 Jahren, für einen Stadtteil recht jung ist. Dennoch haben die Vahrenheider in der Geschichte ihres Wohngebietes bereits bedeutende Veränderungen erlebt. Ab 1998 wurde ein großer Teil von Vahrenheide als Sanierungsgebiet ausgewiesen, mit der Besonderheit einer Vorreiterrolle im Programm „Soziale Stadt“ durch ein neuartiges integratives Sanierungskonzept: Verbesserungen galten nicht nur den baulichen, sondern auch den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen. Dieser Prozess ist weitgehend abgeschlossen und die Situation im Stadtteil hat sich entscheidend und nachhaltig verbessert. Überdies haben viele den Abriss der das Bild und das Image des Stadtteils prägenden Hochhausbebauung am Klingenthal als Befreiung empfunden.

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