Montag, der 25. Oktober 2021

Bezirksrat

Was macht eigentlich ein Bezirksbürgermeister?

Sie eröffnen neue Kitas, hören sich die Probleme in der Nachbarschaft an und überlegen, wie sie dem örtlichen Verein unter die Arme greifen können – Bezirksbürgermeister sind die Kümmerer vor Ort. Dafür bekommen sie als ehrenamtliche Politiker zwar kein Geld, abgesehen von einer kleinen Aufwandsentschädigung, aber viel Anerkennung. Zusammen mit dem Bezirksrat, einem Gremium gewählter Stadtteilpolitiker, bilden Bezirksbürgermeister die Basis der Kommunalpolitik.

In Hannover gibt es 13 Stadtbezirke mit ganz eigenen Vorzügen und Problemen. Wenn es etwa darum geht, einen Radweg zu verbreitern, Bordsteine abzusenken oder einen neuen Kinderspielplatz zu schaffen, sind Bezirksratsmitglieder und allen voran der Bezirksbürgermeister erste Ansprechpartner für die Bevölkerung. In den monatlichen Sitzungen des Bezirksrats werden die Anregungen aus der Einwohnerschaft besprochen, meist in Form von Anträgen, die die Fraktionen auf den Tisch legen. Die ehrenamtlichen Politiker haben aber auch eigene Ideen, was im Stadtbezirk verbessert werden könnte.

Häufig erfüllt ein Bezirksbürgermeister zudem repräsentative Aufgaben. Wenn der Bezirksrat eine Straße umbenannt hat, enthüllt nicht das gesamte Gremium das neue Straßenschild, sondern der Bezirksbürgermeister. Auch bei Festen, Sportereignissen und Vereinstreffen zeigt der Bürgermeister Gesicht. Er ist zu einem gewissen Grad auch Repräsentant der Verwaltung, denn Politik und Stadtverwaltung sind zwei Seiten einer Medaille, der kommunalen Selbstverwaltung.

Quelle: 2021-09-16 HAZ

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